Musikindustrie: Downloads können Verluste beim CD-Verkauf nicht ausgleichen

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Die Musikindustrie beklagt weitere Umsatzeinbußen. Zwar legte das Download-Geschäft im vergangenen Jahr ordentlich zu, konnte jedoch die weiter rückläufigen CD-Verkäufe nicht ersetzen.

Der Branchenverband der Musikindustrie IFPI hat die Zahlen für das Jahr 2007 vorgelegt. Demnach setzten die Plattenfirmen 19,4 Milliarden Dollar um und damit 8 Prozent weniger als 2006. Das lag vor allem daran, dass die Umsätze mit CDs und DVDs erneut um 13 Prozent schrumpften – auf nunmehr 15,9 Milliarden Dollar. Mit Musik-Downloads und Klingeltönen erwirtschaftete die Branche 2,9 Milliarden Dollar – immerhin 34 Prozent mehr als 2006.

Die Umsatzeinbußen durch Raubkopien beziffert man mit 5,3 Milliarden Dollar. Den größten Teil davon (70 Prozent) rechnet man digitalen Kopien, vor allem durch Filesharing, zu. (Daniel Dubsky)