VDI fordert Technikunterricht in Schulen

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Zuerst die gute News: Der Verband der Ingenieure meldet nahezu Vollbeschäftigung für Ingenieure. Die schlechte: der Nachwuchs fehlt. Daher fordert er mehr schulische Technikbildung.

“3,5 Prozent weniger arbeitslose Ingenieure in Deutschland”, meldet der VDI. Und dies ist keine Jahresmeldung, sondern nur der Unterschied zum Vormonat – es geht also rasant aufwärts mit den Ingenieuren.

Bei 95.700 offenen Stellen seien nur ungefähr 22.000 Ingenieure arbeitslos gemeldet. Das sei “auf dem Ingenieurarbeitsmarkt praktisch Vollbeschäftigung”, erklärt VDI-Direktor Willi Fuchs.

Der akute Mangel an qualifiziertem Personal (siehe “IT-Fachkräfte verdienen mehr Geld“) drängt den VDI dazu, von der Politik erneut Technikunterricht an den Schulen zu fordern. Das würden auch 90 Prozent der befragten Lehrer in einer aktuellen Umfrage befürworten, erklärt der Verband. Laut VDI sei die bisherige Vermittlung technischen Wissens eher mangelhaft, weil die Lehrer nicht ausreichend Lehrmaterial bekämen.

 

Meinung: Zwar gibt es wieder mehr Informatikstudenten, doch der Mangel an Ingenieuren und Ingeniurswissen wird so wohl nicht ganz aufgeholt. Die Forderung des VDI nach besserer Schulbildung zum Technikwissen findet unsere volle Unterstützung. Dazu allerdings müsste man auch die Pädgogen-Ausbildung ändern. (Manfred Kohlen)

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