Mann unschuldig gefeuert: Virus lud Kinderpornographie

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Michael Fiola aus dem US-Bundesstaat Rhode Island hat derzeit mit den schrecklichen Folgen eines Virus auf seinem Arbeitsnotebook zu kämpfen. Nicht nur seinen Job ist er los, sondern wurde auch sozial geächtet.

Fiola war Angestellter bei der Arbeitsschutzbehörde DIA. Für seine Tätigkeit erhielt er im November 2006 ein eigenes Notebook. Bereits nach einigen Monaten stellte sein Arbeitgeber fest, dass seine Rechnung für Datenverbindungen deutlich höher, als die seiner Kollegen war. Daraufhin wurde nachgeforscht und auf seinem Notebook fanden sich Kinderpornos en masse. Sein Arbeitgeber reagierte natürlich mit einer sofortigen Kündigung, schreibt der Boston Herald.

Das Ganze ging soweit, dass Fiola auch in seinem soziallen Umfeld verstoßen wurde und niemand mehr mit ihm zutun haben wollte. Nun ging der Fall vor Gericht und eine Computer-Forensikerin fand heraus, dass der Angeklagte nichts dafür konnte. Ein Virus hat dafür gesorgt, dass die Sicherheitssoftware auf dem Notebook deaktiviert wurde und lud illegale Pornofilme aus dem Internet. Seinen Arbeitsplatz kriegt Fiola allerdings trotzdem nicht wieder – “Wir stehen zu unserer Entscheidung”, meint das DIA. (Maxim Roubintchik)