Studie belegt: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen sind Raubkopierer

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Eine Studie der britischen University of Hertfordshire kommt zu dem Schluss, dass zahlreiche Jugendliche nicht bereit sind für Musik zu bezahlen. Kopien unter Freunden erfreuen sich dabei großer Beliebtheit.

So gut wie der befragte britische Jugendliche besitzt einen eigenen MP3-Player. Im Schnitt befinden sich darauf 1.770 Musikstücke. Bezahlt sind durchschnittlich allerdings nur 928 also knapp die Hälfte. Das Kopieren ist für die meisten Jugendlichen selbstverständlich geworden und so wundert es auch nicht, dass rund 95 Prozent der Befragten angaben Musik bereits in irgendeiner Form vervielfältigt zu haben. 58 Prozent haben den eigenen Festplatteninhalt an Freunde weitergegeben und 63 Prozent haben unerlaubt Daten von ihren Freunden kopiert. Auch sind 63 Prozent der Jugendlichen Tauschbörsen-Nutzer.

Der Anteil der Raubkopierer hängt dabei stark vom Alter der Befragten ab: Während knapp zwei Drittel der 14-17 Jährigen ihre Musiksammlung illegal beziehen sind es bei den 18-25-Jährigen nur etwa 50 Prozent. Ab 25 sind es nur noch 13 Prozent – und so weiter.

Durchgeführt wurde die Studie in Zusammenarbeit von der University of Hertfordshire und der Britisch Music Rights Gruppe. (Maxim Roubintchik)