Sharp visiert den chinesischen Mobilfunkmarkt an

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Der japanische Hersteller visiert die wohlhabenden Chinesen der neuen Mittelschicht an, die sich etwas ausgefallenere Handys leisten können und wollen.

Die Sharp Corp. stehe kurz vor dem Einstieg in den chinesischen Mobiltelefonmarkt, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Auslöser für die Überlegung war der Markterfolg anderer Hersteller, die ihre hochpreisigen Handymodelle in urbanen Regionen wie Shanghai oder Peking spielend absetzen konnten.

Nun will Sharp seine Highend-Geräte ebenfalls in solchen Regionen anbieten. Den Vertrieb übernehme Dixintong, der größte Einzelhändler für Mobiltelefone in China, heißt es in dem Bericht. Angepeilt seien Preise von 430 bis 660 Dollar pro Gerät, die durchaus erzielbar seien.

Im Gegensatz zu Sharp hatten sich andere japanische Anbieter wie Matsushita Electric Industrial, NEC Corp und Kyocera Corp gerade erst aus China verabschiedet, da es ihnen im preisumkämpften Handymarkt schwer viel, Profite zu machen. Daher wolle sich Sharp einzig auf die hochpreisigen Modelle konzentrieren. (Ralf Müller)