Entwicklertools für Opera

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Bei Opera hat man die Dragonfly-Entwicklertools in die neueste Version des Browses integriert. Zudem denkt man darüber nach, den Browser für externe Programmierer zu öffnen.

Seit gestern steht Opera in Version 9.5 zum Download bereit. Der Browser bringt nun einen neuen Standard-Skin mit und eine Volltextsuche für alle Inhalte der besuchten Webseiten. Zudem können Lesezeichen und Speed-Dial-Einstellungen zwischen mehreren Opera-Installationen synchronisiert werden.

Für Entwickler interessant: die vom norwegischen Browser-Hersteller kürzlich vorgestellten Entwicklertools names Dragonfly hat Opera 9.5 an Bord. So versucht man Webentwickler für sich zu gewinnen, die bisher eher auf Firefox setzten, für den es beispielsweise mit Firebug eine praktische Erweiterung für Entwickler gibt.

Die Tools lassen sich über Extras/Weiteres/Developer Tools erreichen. Über sie wird der DOM-Baum einer Website dargestellt und es lassen sich alle Elemente einer Site aufspüren. Außerdem gibt es einen Javascript-Debugger, einen CSS-Inspector und eine Fehlerkonsole.

Im Interview mit PC Professionell verriet Opera-Vizepräsident Tatsuki Tomita zudem, dass man darüber nachdenkt, den Browser für externe Entwickler zu öffnen, so dass diese Opera um neue Funktionen erweitern können. Mehr wollte er allerdings noch nicht verraten, auch nicht wann es soweit sein wird. (Daniel Dubsky)