Apple verbietet WMDs per Eula
Nochmal: die Endnutzer-Vereinbarung untersagt es, iTunes für terroristische Zwecke einzusetzen.
Wie ursprünglich vom New Scientist ausgebuddelt, enthält das End User License Agreement der Apple iTunes Software den Passus: “Der Lizenznehmer erklärt sich damit einverstanden, Apple Software nicht für Zwecke einzusetzen, die nach US-Gesetz verboten sind, einschliesslich Entwicklung, Design, Bau oder Produktion von nuklearen, chemischen, biologischen oder ballistischen Waffen”. Nehmt das, miese Terroristen! Keine Weapons of Mass Destruction unter Verwendung von iTunes (oder anderer Apple Software).
Für alle anderen, vor allem die Inquirer-Leser unter uns: das war jetzt kein Apple-Bashing. Die bauen prima Sachen, und selbst wenn in der EULA mal was lustiges steht, ist ein OS X mit gelegentlichen Sicherheitslücken noch stabiler, sicherer und anwenderfreundlicher als… aber ich glaube, ich komme hier vom Thema ab. [fe]
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Letzter Kommentar
0 Antworten zu Apple verbietet WMDs per Eula
Na, da wird die Welt doch gleich ein wenig sicherer. Aber: War da nicht mal was mit dem iRack und dem iRan? ^^
faules obst hat faule verträge, soweit nicht ungewöhnlich.
ich schmeiss mich weg ROFL!!! ist das wirklich wahr??? ham die das da rein geschrieben um den terroristen, bevor sie nach der Invasion durch die Ami’s im eigenen Land hingerichtet werden, noch mal eben ‘n paar millionen strafe an Apple abdrücken müssen, falls sie gegen die EULA verstoßen?
ich krieg mich nichmehr…
Aber die armen Terroristen möchten doch auch Musik hören… .__.
windows xp ist gut.
lol Anonymous, was besseres fällt dir wohl nicht ein, wa?
Außerdem: EULAs sind hier in Deutschland eh nicht bindend. (trotzdem solltest du dich nicht terroristisch verhalten – denn da gibt es noch andere Gesetze, mit welchen du dann in Konflikt geraden würdest)
Der Passus ist hinsichtlich iTunes wirklich etwas fehl am Platze, was die Sache wirklich etwas ins lächerliche zieht.
Für OS X könnte das schon eher passen – schließlich kann man auf diesem OS alle möglichen Simulations- und Konstruktionsprogramme laufen lassen… und ein guter Mann baut schließlich vor!
Könnte mir vorstellen, dass Apple da einfach nur mit Copy&Paste gearbeitet hat – kommt beim Inq ja auch hin und wieder mal vor… ;)
Selbst als Terrorist würd ich lieber zu ‘nem Linux greifen. Auch ein Terrorist hat seinen Stolz. :p
Und da ists auch ausdrücklich erlaubt, dass man die GPL-Software sogar als Terrorist nutzen darf. :D
Ich glaube, dass jedes Unternehmen irgendwelchen bescheuerten Phrasen in ihre EULAs einsetzt, nur um zu testen, dass diese auch tatsächlich gelesen werden.
Fehlt nur noch, dass die Nutzung von Safari ausschliesslich mit eine bereit gestellten Gewehr, erlaubt ist, damit man gegen die bösen Terroristen im Internet gewappnet ist… :)
Naja – nicht nur EULAs sondern auch viele andere AGBs von US Herstellern trotzen vor solchen Dingen – Export Regeln etc.
Das schlimme ist hier weniger Apple oder iTunes im speziellen sonder eher dass falls ein Terrorist beim Flugzeugentführen nen iPod in der Tasche hat in den US wahrscheinlich jemand Apple verklagt…..oder MS falls der Terrorist nen ZUNE Player benutzt ;-)
dito. ganz nach dem motto:
“auf dem kaffee stand ja nicht das der heiß ist…”
nun lasst den einfältigen doch ihren vermeintlichen witz :P
@staanniiee
Man schreibt trotzdem:
“Der Kaffee könnte heiss sein…” – Sonst könnte man ja noch dagegen klagen, dass der Kaffee eben nicht heiss ist ^^
Soso… aber Apple darf mich schon noch mit iTunes terrorisieren?
Stichwort Quicktime Update ; )
(früher mit Safari – heute mit iTunes)
Also ich sehe hier nur einen Terroristen…
Geil und schön geschrieben, besonders das Ende… sehr passend für inq.Kommentierer :D
Man muss bei Ware für den Export den Behörden versichern, das diese nicht für Militärische Zwecke verwendbar sind. Da dies nur Software ist, wollte wohl ein achtsahmer Anwalt auf nummer sicher gehen.
Nicht schuld von Apple. Es brauch nur einen bescheuerten Beamten um richtig Ärger zu kriegen.