US-Provider blockieren Kinderporno-Zugriff

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Jenseits des Atlantiks haben jetzt große Internet Service Provider (ISPs) zugesagt, in suspekten Newsgruppen illegale Bilder zu löschen sowie den Zugriff der Nutzer zu verhindern.

Auf die einschneidende Maßnahme einigten sich gestern in New York einige große ISPs mit dem zuständigen Staatsanwalt Andrew Cuomo. Jener hatte nach entsprechenden Untersuchungen gegen Sprint, Time Warner Cable und Verizon, bei denen 88 solcher anrüchtigen Newsgroups identifiziert wurden, mächtig Druck gemacht. Die beschuldigten Provider hatten zusammen bereits eine Wiedergutmachung von 1,12 Milliarden Dollar leisten müssen.

Die Vereinbarung ist natürlich ungewöhnlich, hatten doch bislang stets alle ISP so argumentiert, für die Inhalte, die sie durchschleusen, keineswegs verantwortlich zu sein. Laut New York Times habe das Büro des Staatsanwalts damit einen Präzedenzfall schaffen können. Zeitgleich konnte die französische Regierung mit allen ISPs des Landes einen ähnlichen Deal vereinbaren. (rm)