Der Rote Ring des Todes: Hausgemachtes Problem?

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Besitzer der Xbox 360 kennen und fürchten den Red Ring of Death, der signalisiert, dass die Konsole gedenkt, wegen Überhitzung ihre Arbeit einzustellen. Da ist Microsoft selbst schuld, meint ein Spezialist von Gartner.

Bryan Lewis, Chife Analyst von Gartner, hat bei einer Chip-Konferenz in Kalifornien den Red Ring of Death (RRoD) zu einer Folge übertriebener Sparsamkeit in Redmond erklärt. Hätte man nicht partout darauf bestanden, einen eigenen Grafik-Chip zu entwickeln, sondern sich statt dessen bei AMD oder Nvidia bedient, wäre das Problem überhaupt nicht entstanden, findet Lewis.

Und Geld gespart hat man letzten Endes auch nicht: Allein 2007 hat Microsoft nach eigenen Angaben eine Milliarde Dollar für die Reparatur von Konsolen ausgegeben, die unter dem RRoD-Syndrom litten. Mach Auskunft von lewis habe Microsoft schließlich einen Hersteller von Grafik-Chips an Bord geholt (dessen namen er nicht verraten wollte), um das Problem zu lösen – vermutet wird, dass diese Hilfe von AMD kam.

Hoffen wir mal, dass der notorisch sparsame Steve Ballmer daraus eine Lehre zieht, wenn es um die nächste Xbox-Version geht … [gk]

The Register