Analysten: Vista wird für Microsoft nicht ganz billiges Vergnügen

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Der gemeine Privatkunde bekommt Vista einfach mit dem neuen Rechner mitgeliefert, aber die Unternehmen zicken. Das wird Microsoft die Zahlen für das laufende Jahr eintrüben, meinen Wall-Street-Experten.

Eine neue Umfrage unter IT-Experten in US-Unternehmen zeigt, dass Vista nur sehr zurückhaltend akzeptiert wird: Bis 2011 sollen nur 26% der Rechner in diesen Firmen auf Vista laufen; vor einem Jahr sollten es bei der gleichen Untersuchung noch 68% sein.

Als Gründe für die gesunkene Begeisterung werden der Preis,  die tatsächliche Performance und das Zusammenspiel mit anderer Software, die im Unternehmen genutzt wird, genannt.

Folge für Microsoft: Die Unternehmenszahlen werden nicht ganz so rosig ausfallen wie erwartet.

Allerdings sind die von den Analysten erwarteten geringeren Einnahmen von rund 450 Millionen Dollar in den Finanzjahren 2008 und 2009 für Microsoft kein Riesenproblem – größere Schwierigkeiten könnte dem Software-Unternehmen die Tatsache bereiten, dass sich offenbar eine Reihe von Firmenkunden darauf einstellt, gleich auf Windows 7 umzustellen.

Da dürfte sich Steve Ballmer dann zwar auf umso lauteres Klingeln in der Kasse freuen; bis es aber soweit ist, kann es noch dauern … [gk]

BusinessWeek

Wall Street Journal