Anti-Piratenhund tot aufgefunden

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Er wollte doch nur Raubkopien erschnüffeln. Nun bezahlte er mit seinem Leben dafür.

Geschichten, wie sie nur das Leben schreibt. Oder eben unterbezahlte Hollywood-Drehbuchautoren. Manny, ein weiterer, vom Kino-Kartell für die Antipirateriebemühuingen Malaysias gestifteter Labrador, ist tot. Seine sterblichen Überreste wurden zur Obduktion an die University Putra Malaysia überführt. Natürlich sind Vertreter der Anti-Piraterie-Industrie schnell mit Vorwürfen bei der Hand, das arme Tier wäre von finsteren Raub-Tierquäler-Kopierern brutal ermordet worden. Besonnenere Zeitgenossen bezweifeln, dass Manny ein gewaltsames Ende gefunden hätte; er befand sich noch in der Phase der Akklimatisierung von nord-irischem auf malaysisches Klima.

Und als Hinweis an die geschätzten Leser dieses Artikels: Manny, Flo, Lucky, und wie die putzigen Hündchen aus der MPAA-Werbekampagne alle heissen, können nicht etwa mit der Nase Raubkopien von Originalen unterscheiden. Alles was sie können, ist auf Polycarbonat reagieren, das zur Herstellung sämtlicher optischer Discs verwendet wird. [fe]

Inq UK