Last.fm muss ohne Warner Music auskommen

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Zumindest vorläufig – das Major-Label möchte mit dem Online-Radio nämlich neue Konditionen aushandeln.

Welche das genau sind, lässt Warner allerdings nicht im Detail raus – nur, dass man ganz allgemein unzufrieden sei mit der Entwicklung von Last.fm. Dabei hatte Warner seinerzeit (im Februar letzten Jahres) als eine der ersten großen Plattenfirmen Mut zeigen wollen und seinen Katalog an den Online-Service lizenziert, der dafür mit Werbeeinnahmen zahlte.

Die Musik wird Last.fm zwar trotz des jetzt verordneten Abspielstopps für Warner-Musiker nicht ausgehen, weil mit Universal, EMI und Sony BMG der Rest der Großen Vier weiterliefert – die aber werden wahrscheinlich ein scharfes Auge darauf haben, was Warner aushandelt und hinterher auch nicht schlechter dastehen wollen. Was (wie das so ist im Leben) im schlimmsten Fall für das Online-Radio exiszenzbedohend werden könnte, wenn die iNdustrie einfach zu viel verlangt … [gk]

musikwoche.de