Ballmer: Geizig ist er auch noch

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Mit kärglichem Gehalt geht der Microsoft-Chef beileibe nicht nach Hause, aber wenn es darum geht, sich seine Lieblingsserie „Lost“ anzusehen, schaut er die sich lieber gratis mit Werbung an statt bei iTunes dafür zu zahlen. Hat er gegenüber der Washington Post selbst zugegeben.

In dem Gespräch mit der Redaktion der Tageszeitung ließ Ballmer sich nur halbwegs in die Karten gucken. Zum Thema Yahoo gab es ein blumiges „Jeder Tag ist ein neuer Tag“, aber auch die Auskunft, dass Microsoft jetzt mit Carl Icahn redet.

Ansonsten sieht Ballmer das Ende der gedruckten Medien in spätestens 10 Jahren (geht der Mann morgens nicht zum Klo?) und äußert Verwunderung über die aktuelle Strategie von Google, weil er den Eindruck hat, der Internet-Konkurrent sei auf dem Weg, ein Telekommunikationsunternehmen zu werden.

Und im Internet – da ist er sich sicher – wird sowieso über kurz oder lang bis auf ein paar Ausnahmen jeglicher Content gratis sein … was sich da für ein Geld sparen lässt. [gk]

Washington Post