IBM plant Flüssigkühlung in Prozessoren

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Die Forscher des Computer-Giganten haben eine neue Methode entwickelt Prozessoren effektiv zu kühlen. Zum Einsatz kommen dabei eine neuartige Flüssigkühlung und ein innovatives Chipdesign.

Inmitten der elektronischen Leitungen Wasser fließen zu lassen, erscheint nicht unbedingt als die sicherste Methode, um Prozessoren zu kühlen. Das ist aber genau das, was IBMs Forscher beabsichtigen zu tun. Um diesen Plan umzusetzen, müssen die Wissenschaftler allerdings das Design der derzeitigen Chips ändern. Die einzelnen Schaltkreise sollen dabei nicht auf einer Ebene nebeneinander angebracht werden, sondern übereinander. Um diese Chips der Zukunft zu kühlen, plant Big Blue winzigen Äderchen durch den CPU-Kern zu leiten. Darin soll das Wasser fließen und so den Prozessor effektiver kühlen als bisherige Lösungen.

Bisher wurde die Hitze von Prozessoren an eine Metall-Hülle weitergeleitet, welche durch Luft- oder Wasserzufuhr gekühlt wurde. “Es [eine Wasserkühlung] wurde noch nie so nah am Kern angewandt”, meint Richard Doherty, von IBMs Forschungsgruppe. (Maxim Roubintchik)