Linux mischt den Smartphone-Markt auf

Allgemein

In den kommenden Jahren wird sich das mobile Linux auf den zweiten Platz hinter dem Symbian-OS schieben. Und 2013 bereits 23 Prozent des Marktes holen.

Wie eine Studie von ABI Research voraussagt, werden die beiden Branchengruppierungen LiMo Foundation und Open Handset Alliance (OHA) den größten Anteil daran haben. In beiden sind Hersteller wie auch Mobilfunkanbieter vertreten, bei OHA wirkt außerdem Google als treibende Kraft hinter dem Touchscreen-basierten Android. Mobilfunker Verizon kündigte bereits an, LiMo Geräte zu unterstützen, während T-Mobile sich in den USA für Android stark macht.

Doch auch andere Linux-Initiativen, wie das von Nokia in den Internet-Tablets N800 / N810 eingesetzte Maemo, hätten daneben noch eine Chance. Analyst Stuart Carlaw: “Erleichtert wird das durch die zunehmende Verbreitung des neuen Typs mobiler Internetgeräte.”

Smartphone-Marktführer Symbian werde sich vor allem in Europa halten können, riskiere jedoch, in den USA jedoch seinen ohnehin geringen Marktanteil von vier Prozent zu verlieren. Wie sich das mobile Linux auf den asiatischen Markt auswirkt, gilt noch als offen.

(bk)

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