Intel stellt Atom vor

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Die lange erwarteten Atom-Prozessoren hat Intel jetzt vorgestellt. Die CPUs sollen in Mobil-PCs mit Internetzugang verbaut werden.

In diesem Jahr werden erstmals mehr mobile Rechner als Desktop-PCs verkauft. Diesen Trend will Intel mit den Atom-Prozessoren unterstützen. Die extrem stromsparenden CPUs sollen die sogenannten Netbooks und Nettops antreiben. Die tragbaren Netbooks sind als kompakte und billige Mobilrechner nach dem Vorbild des Asus Eee-PC konzipiert.

Die Netbooks könnten aber auch für Unternehmen interessant sein, die ihren Mitarbeitern auf Dienstreisen einen Mobilrechner zum Berichte Schreiben und E-Mail Lesen mitgeben wollen, aber die hohen Kosten für eine ganze Flotte von Notebooks scheuen.

Nettops wiederum sind preiswerte Rechner fürs Büro, gerade schnell genug zum Internet-Surfen und für Office-Anwendungen. So arbeitet beispielsweise der kompakte MSI Wind PC mit einem Atom 230.

Intels riesige Produktionskapazität könnte helfen, diesen neuen Markt in Schwung zu bringen. Auch wenn zum Produktionsstart wegen der hohen Nachfrage offenbar schon Lieferengpässe eintreten. Als Alternative zu den Atoms von Intel gelten VIAs Nano-Prozessoren.

(Mehmet Toprak)
Bild: Intel, Atom-CPU