Ohne Web 2.0 kein Kunde 2.0

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Eine neue Gartner-Studie meint: Wer in seinem Webshop keine Web2-Techniken nutzt, ist selber schuld. Kunden würden diese verlangen oder anderswo shoppen

Das Schlagwort Web 2.0 gilt vielen Web-Anbietern als modischer IT-Schnickschnack ohne Substanz. Ein gefährlicher Irrtum, wie die Analysten des Marktforschungsinstituts Gartner meinen. Eine aktuelle Studie behauptet, dass gerade Web-2.0-Techniken wie Ajax entscheidend seien, um die Oberfläche eines Online-Shops benutzerfreundlich und attraktiv zu gestalten.

“E-Commerce-Seiten haben nur eine Chance, den Kunden zu gewinnen – der erste Eindruck zählt”, sagt Gene Alvarez, Research Vice President bei Gartner. Der Marktforscher kritisiert, dass viele Web-Shops nach der ersten Euphorie um das Online-Shopping ihre Webseite nicht mehr modernisiert hätten. Die Kunden hätten die umständliche und zeitraubende Navigation anfangs noch akzeptiert, jetzt aber nicht mehr.

Mit Ajax gibt es längst eine browserbasierte Technik, die es beispielsweise erlaubt, dass sich nur einzelne Teile der Seite aktualisieren, während der Besucher sich auf der Seite bewegt. Gartner hat insgesamt neun Ajax-Tools herausgesucht, die helfen, den Kunden das Online-Shopping wieder schmackhaft zu machen. Ein Beispiel hierfür ist etwa die Mouse-Over-Technik, bei der Produktinfos oder Bilder in einem Mini-Fenster aufpoppen, wenn der User mit der Maus darüber fährt.

Die komplette Liste der von Gartner empfohlenen Ajax-Techniken finden Sie auf dieser Webseite. (Mehmet Toprak/mk)

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