Blackberry und Palm nehmen Iphone Marktanteile ab

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Es gehört zum Hype, dass er nicht von Dauer ist. Wie die Smartphone-Zahlen des ersten Quartals 2008 beweisen.

Apples Iphones fielen von 26,7 Prozent des wie auch immer definierten Smartphone-Marktes in den USA auf 19,2 Prozent. Was zumindest in einer besonders Apple-geneigten Publikation ganz schnell wegerklärt wurde: Na klar, weil es doch kaum noch Iphones zu kaufen gebe. Sie vergaßen dabei zu erwähnen, dass diese Entwicklung bereits im ersten Kalenderquartal zu verzeichnen war.

Eigentlich legten alle außer Apple in diesem Marktsegment zu. Die Erbsenzähler von IDG neigen daher zur Auffassung, die Zahlen zeugten weniger von einer Schwäche Apples als der Stärke der Wettbewerber, insbesondere von Palm und Research in Motion (RIM). Vor allem diese beiden Firmen konnten ihre Verkäufe durch ihr aktuelles Angebot deutlich verbessern.

RIM sprang von 35,1 auf 44,5 Prozent vom vierten zum ersten Quartal, nachdem die Blackberry-Palette für die Zielgruppe der High-End-Homeuser erweitert wurde. Palm schnellte von 7,9 auf 13,4 Prozent durch die guten Verkäufe des Centro, der als günstigstes Smartphone in den USA gilt. Samsung legte von 5,1 auf 8,6 Prozent zu durch die gut abverkauften Windows-Mobile-Phones bei Verizon.

Da Nokia in den USA bislang kaum vertreten ist, ist von sehr unterschiedlichen Zahlen außerhalb der USA auszugehen – mit einem noch wesentlich geringeren Anteil der Iphones. Und richtig spannend dürfte es werden, wenn im zweiten Halbjahr die von Google und rund 30 Herstellern / Mobilfunkern vorbereiteten Android-Phones in den Markt kommen.

(bk)

Electronista