Intel Atom gemessen und gewogen

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Und für zu leicht befunden. Erste Tests des Atom-Chips dämpfen die Erwartungen.

Zu berücksichtigen ist dabei, dass das Vorserienmuster eines Desktop-Mainboards durch die ersten Benchmarks gejagt wurde. Berauschend war das Ergebnis in jedem Fall nicht. Die Ergebnisse entsprachen eher dem, was von einem C7-Prozessor als von einem Intel-Produkt zu erwarten gewesen wäre.

Absolut lahm, befand Eliot Kucharik von Fudzilla. Und Paul Taylor von Inquirer UK reagierte schockiert: “So etwas haben wir nicht gesehen seit dem ursprünglichen Pentium 4, was zur Frage führt – haben diese beiden Produkte miteinander zu tun?”

Sandra verriet, Atom mit 1,66 GHz sei nur halb so schnell wie ein Single-Core-Celeron 420 mit der gleichen Taktrate, jedenfalls im FPU-Test. Zumindest Unterhaltungswert hat auch, dass Core 2 Duo E8400 mit 3 GHz die zehnfache Geschwindigkeit eines Atom 230 bringt.

Insbesondere Cinebench erwies sich als unglaublich langsam. So lange man keine Multimedia-Anwendungen einsetzt, muss das keine Probleme machen. Für gängige Büroanwendungen, für E-Mails und Messaging, als Surfstation, fürs Musikhören und Videowiedergabe (wie YouTube oder AVIs) reicht es gut.

Der Stromverbrauch erwies sich mit unter 40 W als relativ bescheiden. Andererseits liefen Multimedia-Anwendungen deutlich langsamer als bei älteren Celerons einschließlich eines im Vergleich getesteten Celeron 220 – und der Stromverbrauch blieb dabei nur etwa 5 W unter der Celeron-220-Plattform.

(bk)

The Inquirer UK

Fudzilla

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