Video-Spiele: Jetzt auf einmal gesund?

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Üblicherweise herrscht unter Experten ja Einigkeit, dass Video-Spiele die dunkelsten Seiten im Menschen zum Vorschein bringen. Jetzt wollen Experten sie zu edukativen Zwecken nutzen.

Gleich zwei verschiedene Initiativen versuchen, das Suchtpotenzial von Games dafür zu nutzen, aus hartgesottenen Spielern bessere Menschen zu machen.

Die Robert Wood Johnson Foundation spendiert je 200.000 Dollar für Studien ausgeben, die sich unter anderem damit beschäftigen, ob das PS2-Spiel “Crazy taxi” bei älteren Menschen die Wahrnehmung schärft und ob man die Wii als Rehabilitationsmaßnahme nach Schlaganfällen nutzen kann.

Bei Nintendo arbeitet man an der Entwicklung eines Spiels, dass einen Guide, wie man sich das Rauchen abgewöhnt, interaktiv umsetzt. 15 Mini-Games sollen den Spieler über seine Abhängigkeiten aufklären; ein Score namens “Path to Freedom” zeigt, wie weit man sich von der Nikotinabhängigkeit bereits befreit hat.

Interessant wäre es nun natürlich, Querverbindungen herzustellen, ob sich z.B. der Stress bei der Tabakentwöhnung durch eine Runde Killerspiel abbauen lässt – aber das kommt dann sicher in der nächsten Studien-Runde. [gk]

SiliconValley.com

Sydney Morning Herald