Google versucht eBay anonym anzuschwärzen

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Der Suchmaschinenbetreiber hat versucht anonym gegen eBays neue Richtlinien PayPal verpflichtend zu machen vorzugehen. Peinlicherweise gelangte das Ganze ans Tageslicht.

Google steckt angeblich hinter einer Beschwerde gegen eBay vor dem australischen Wettbewerbshütern. Grund für die Vorwürfe ist die Entscheidung des Online-Auktionshauses Verkäufern die Nutzung des eBay-eigenen PayPal-Service aufzuzwingen. So müssen alle Händler wie wir gestern berichteten bei ihrem Angebot die Zahlung per PayPal möglich machen. Diese Vorgehensweise wiederstrebt Google offensichtlich und bringt den Suchmaschinenbetreiber dazu Beschwerde in Australien einzureichen. Grund dafür könnte Googles eigener Zahlungsservice Checkout sein. Diesen sieht der Suchmaschinengigant durch die gezwungene Nutzung von Paypal gefährdet, schreibt die Branchenseite ArsTechnica.

Um eBay anzuschwärzen nutzte Google das Mittel der Anonymität. Blöd nur, dass in den technischen Details des veröffentlichten PDF-Dokuments der Name des Absenders erwähnt wurde. Peinlich – zumal die Beziehungen der beiden Unternehmen schon einmal in der Vergangenheit wegen Googles Zahlungsdienst kieselten. Eine Antwort von eBay bleibt abzuwarten. (mr)