Deutsche Post sammelt Verbraucherdaten

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Die deutsche Post sammelt angeblich Daten ihrer Adressanten und verkauft diese gewinnbringend an Geschäftskunden.

“Die Post habe die Aufgabe, Briefe zuzustellen, und nicht, mit den Adressen zu handeln, die sie dazu brauche”, kritisiert Christian Fronczak vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP die Deutsche Post. Schuld an den Anschuldigungen ist der Handel mit Kundeninformationen. So besitzt die Post 57 Millionen Datensätze, welche sie an Versandhäuser, Autohändler und Lotterien verkauft hat.

Laut Eingeständnissen der Post handelt es sich dabei nicht nur um Adressen, sondern auch andere personenspezifische Daten. Das ehemalige Staatsunternehmen hat Daten aus Katalogbestellungen, Befragungen und der Anmeldung für Kundenkarten aufgezeichnet, archiviert und verkauft. (mr)