Da hat der Staatssekretär nicht aufgepasst …

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Auf Flughäfen wird unbeaufsichtigtes Gepäck gerne mal gesprengt – in China ist man nicht so grob und denkt ans Nützliche. Zum Beispiel, wie man den Laptop eines US-Politikers zum Hacken nutzen kann.

Die Schwachstelle Mensch hat offenbar wieder einmal zugeschlagen: Die Hacker-Angriffe aus China , die die US-Regierung so gerne beklagt, hat sie anscheinend der unfreiwilligen, aber tatkräftigen Mithilfe eines ihrer Staatssekretäre zuzuschreiben.

Carlos M. Gutierrez, im Wirtschaftsministerium tätig, soll bei einem Peking-Besuch im Dezember nämlich  seinen Laptop sträflich vernachlässigt, sprich unbeaufsichtigt stehen gelassen haben, was die fürsorglichen Gastgeber nicht etwa genutzt haben, den Rechner unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen zu entsorgen, sondern dazu, von seinem Inhalt eine Sicherheitskopie anzufertigen.

Die derart gewonnenen Kenntnisse sollen für bisher mindestens drei Attacken auf Pentagon, Außen- und Wirtschaftsministerium genutzt worden sein; Gutierrez selbst mag sich zu der Sache derzeit nicht äußern. [gk]

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