BetriebssystemNews MarktNews SoftwareSoftwareWorkspace

Windows 7 kommt erst 2010

0 0 Keine Kommentare

Die Hoffnung, Microsoft würde jetzt schon Details zum Vista-Nachfolger nennen, erfüllt sich nicht. Microsofts Windows-Chef verrät keine Details.

Microsoft hat aus den Fehlern bei der Vista-Entwicklung gelernt und will bei Windows 7 alles besser machen. Das ist der Kern des Gesprächs, das Microsofts Windows-Chef Steven Sinofsky jetzt mit dem News-Dienst Cnet geführt hat.

“Es wird eine Menge Features in Windows 7 geben. Schließlich ist es ein Major Release.” Mehr konkrete Infos ließ sich der Microsoft-Manager nicht zu den neuen Features entlocken. Wohl um keine falschen Hoffnungen zu wecken.

Bei Windows Vista hatte der Software-Konzern angekündigt, das Datenbank-System WinFS zu integrieren, dieses dann aber wieder rausgenommen. Eine Blamage dieser Art will Microsoft bei Windows 7 offenbar vermeiden.

Immerhin stellte Sinofsky klar, dass die nächste Windows-Version erst 2010 auf den Markt kommen werde, und nicht schon 2009 wie einige Brancheninsider behaupteten. Wie bei Vista wird es eine 32-Bit und eine 64-Bit-Version geben.

Auch Screenshots rückt der Software-Konzern nicht raus. Die Gerüchteküche muss sich daher mit Screenshots begnügen, bei denen meist gar nicht klar ist, ob sie wirklich authentisch sind.
Immerhin verspricht Sinofsky, dass Software und Treiber, die auf Vista laufen, auch auf dem Vista-Nachfolger laufen werden. Der Kernel wird auf dem von Windows Vista basieren.
(Mehmet Toprak)
Bild: Microsoft