TESTS

Win SpeedUp 3
Tuning-Suite ohne Pepp

Auch unter Vista ist eine Standard-Installation nicht der Hit. An vielen Stellen muss man nachjustieren – mit Tuning-Tools wie Win SpeedUp 3 soll das leichter von der Hand gehen.

von Jörg Geiger 0

Kein Geschwindigkeitsgewinn

Auf drei Test-PCs mit unterschiedlichster Hardware-Ausstattung und Konfiguration führen wir den Tuning-Test durch. Das ernüchternde Ergebnis: Auf keinem Rechner laufen die Benchmarks schneller und es gibt auch keinen subjektiven Geschwindigkeitsschub. Vista beschleunigen Sie mit den Tool also nicht.

Reinigen, Tunen, Anpassen und Warten sind die zentralen Menüpunkte von Win SpeedUp 3. Für etwas mehr Übersicht auf der Oberfläche sorgt die Untergliederung in konkrete Aufgaben wie “Automatisch startende Programme verwalten”.

Im rechten Bereich des Startbildschirms blendet das Tool die Sicherheitseinstellungen ein, das ist unnötig. Praktisch: Mit einem Klick kann man die Festplatte von temporären Files und 0-Byte-Dateien reinigen – das bringt im Test immerhin ein paar hundert MByte Platz. Auch Registry-Leichen findet man mit einem Klick. Vor dem Entfernen legt Win Speed Up 3 automatisch ein Registry-Backup an. Das ist gut, jedoch vermissen wir im Test einen Hinweis des Programms auf eine Komplettsicherung vor der ersten Tuning-Maßnahme. Das ist vor allem für Einsteiger wichtig.

Die Oberfläche ist übersichtlich, die gebotenen Funktionen sind es leider auch – zu wenig für ein 15 Euro teures Tool. ((Ins Bild klicken für vollständige Ansicht.))

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