Open-Source-Notebook von VIA

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Ein Referenzdesign für Mini-Notebooks stellt VIA bereit. Damit können Hersteller ihre eigenen Notebooks bauen.

Das VIA-Angebot richtet sich an OEMs, Systemintegratoren und Service-Provider. Diese können ein Referenzdesign des Notebooks in Form von CAD-Dateien von der VIA-Homepage herunterladen und als Vorlage für die Entwicklung eines eigenen Sub-Notebooks verwenden. Das spart Geld und Zeit bei der Entwicklung.

Die Nutzung der CAD-Dateien erfolgt unter der auch bei Open-Source-Software üblichen Creative-Comomons-Lizenz 3.0.

VIA will sich mit der Initiative als Anbieter einer kompletten Technik-Plattform etablieren und hat dazu das schnell wachsende Segment der Sub-Notebooks gewählt.

Der Kunde kann allerdings nur das Gehäuse-Design nach eigenem Gusto nutzen und anpassen. Das Elektronikinnenleben ist nach wie vor von VIA zu beziehen, wobei der Kunde zwischen mehreren Varianten wählen kann und selbst entscheidet, welches Feature er aktiviert.

Die technischen Daten des rund 1 Kilo schweren Sub-Notebooks weisen es als leistungsfähige Konkurrenz zum Asus Eee PC aus. Angetrieben wird das Gerät vom Prozessor VIA C7-M ULV. Das 8,9-Zoll-Display beherrscht Auflösungen bis zu 1024 x 600. Multimedia-Standards wie DirectX 9.0, MPEG-2/4, WMV9, VC1 and DiVX sowie 8-Kanal-Audio unterstützt das Notebook ebenfalls.

Für Internetanschluss und Konnektivität sind unter anderem WiFi und Bluetooth an Bord. Außerdem gibt es drei USB-Ports, einen VGA-Anschluss, einen Kartenleser und als Schmankerl noch eine Web-Kamera mit 2 Megapixel, die in beide Richtungen filmt.

Als Betriebssystem lassen sich die üblichen Verdächtigen einsetzen, also Windows Vista Basic, Windows XP und diverse Linux-Distributionen.
(Mehmet Toprak)

Bild: VIA

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