Google startet durch mit der App Engine

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Die Google App Engine dreht auf, ihre API wird öffentlich verfügbar. Und Computing hebt ab.

Google I/O heißt die Entwicklerkonferenz in San Francisco, auf der die App Engine jetzt richtig enthüllt wird. Bisher stand sie nur einer geschlossenen Gruppe von 10.000 Entwicklern zur Verfügung. Jetzt dürfen weitere 150.000 Entwickler ran, die sich bereits in die Warteliste eintragen ließen, um mit ihren Anwendungen Googles Server (die sich an streng geheimen Positionen irgendwo in den Wolken befinden sollen) nutzen zu können. Googles wolkiges Service-Angebot steht in Konkurrenz zu S3, einem ähnlichen Dienst von Amazon.

Wie bei Google üblich, gibt es auch was umsonst, nämlich eine Basisquote von 500 MB Speicherplatz und fünf Millionen Seitenaufrufen pro Monat. Darüber hinaus werden die Entwickler für jedes zusätzliche Gigabyte an Speicher sowie CPU-Stunden zur Kasse gebeten.

Mit der App Engine will Google die Entwickler für das Cloud Computing begeistern. Und hofft auf eine neue Generation Browser-basierter Anwendungen, die mehr bringen sollen als je zuvor. Vic Gundotra, Vice President für Googles Entwicklerprodukte:

“Nach Jahren der Konkurrenz zwischen den Plattformen hat das Web gewonnen, weil es offen ist, immer und überall zugänglich … Das Web beruht nicht nur auf einer bestimmten API, einem Werkzeug oder einem Produkt, sei es von Google oder anderen.”

(bk)

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