Infineon-Chef muss gehen

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Der krisengeschüttelte Halbleiterspezialist Infineon hat sich von seinem Vorstandsvorsitzenden getrennt.

Wolfgang Ziebart, Vorstandsvorsitzender von Infineon gibt seinen Posten ab. Grund für den Abgang sindWolfgang Ziebart, Vorstandsvorsitzender von Infineon gibt seinen Posten ab. Grund für den Abgang sind “unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige strategische Ausrichtung des Unternehmens”, wie es in einer offiziellen Erklärung heißt. Neuer Vorstandssprecher wird Peter Bauer. Er soll die Firma wieder in die Gewinnzone bringen.

Nach Presseberichten war der Halbleiterspezialist in den letzten Monaten immer tiefer in die Krise gerutscht und hatte allein im ersten Quartal 2008 einen Verlust von 1,37 Milliarden Euro hinnehmen müssen.

Dabei hatte Ziebart durchaus Erfolge zu verzeichnen. Er hatte das Speichergeschäft in die eigenständige Gesellschaft Qimonda ausgelagert und die ehemalige Siemens-Tochter Infineon im August 2006 an die Börse gebracht.

Vorstand und Aufsichtsrat von Infineon haben das Programm “IFX 10-Plus” beschlossen. Was klingt wie der Name eines neuen Speicherriegels ist ein Plan zur Verbesserung der Margen. So sollen das Portfoliomanagement konsequent angegangen, die Herstellkosten gesenkt und die Effizienz der Organisation gesteigert werden. Man darf gespannt sein, ob das ohne Entlassungen abgeht.
(Mehmet Toprak)
Bild: Infineon, Wolfgang Ziebartwie es in einer offiziellen Erklärung heißt. Neuer Vorstandssprecher wird Peter Bauer. Er soll die Firma wieder in die Gewinnzone bringen.

Nach Presseberichten war der Halbleiterspezialist in den letzten Monaten immer tiefer in die Krise gerutscht und hatte allein im ersten Quartal 2008 einen Verlust von 1,37 Milliarden Euro hinnehmen müssen.

Dabei hatte Ziebart durchaus Erfolge zu verzeichnen. Er hatte das Speichergeschäft in die eigenständige Gesellschaft Qimonda ausgelagert und die ehemalige Siemens-Tochter Infineon im August 2006 an die Börse gebracht.

Vorstand und Aufsichtsrat von Infineon haben das Programm “IFX 10-Plus” beschlossen. Was klingt wie der Name eines neuen Speicherriegels ist ein Plan zur Verbesserung der Margen. So sollen das Portfoliomanagement konsequent angegangen, die Herstellkosten gesenkt und die Effizienz der Organisation gesteigert werden. Man darf gespannt sein, ob das ohne Entlassungen abgeht.
(Mehmet Toprak)
Bild: Infineon, Wolfgang Ziebart