Google kämpft für die Meinungsfreiheit

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Mindestens ein Kampf um die Grundrechte muss es schon sein, wenn Google gegen Viacom antritt. Das Medienunternehmen dagegen schützt das hehre Prinzip des Urheberrechts. Gut, dass beiden Seiten Geld offenbar nicht so furchtbar wichtig ist.

Den legitimen Informationsaustausch von “Hunderten Millionen” Menschen sieht Google durch die Viacom-Klage  gefährdet und behauptet zugleich, sich immer brav an den Digital Millenium Act zu halten  und brav alles zu entfernen, was im Verdacht der Urheberrechtsverletzung steht.

Kann garnicht sein, kontert Viacom und nennt Zahlen, die die Nachlässigkeit von Google und YouTube dokumentieren sollen: 150.000 Missbrauchsfälle habe man festgestellt. Wobei die Ergebnisse der Zählerei allerdings etwas seltsam anmuten: So soll “An Inconvenient Truth”, der Film des Ex-US-Vizepräsidenten Al Gore, 1,5 Millionen Mal aufgerufen worden sein. Was den Macher des Aufklärungsstreifens sicher freuen würde, aber doch nicht sonderlich realistisch wirkt … [gk]

BBC News