Britische Regierung will Gesetz gegen Militärdiskriminierung

Allgemein

Uniformierte sollen nicht länger ausgelacht und aus Geschäften gewiesen werden.

In Grossbritannien haben Angehörige der Streitkräfte seit dem Irak-Krieg ein dickes Problem. So wird berichtet, dass Veteranen in öffentlichen Einrichtungen und Geschäften schlecht behandelt wurden. Mittlerweile existiert eine Anweisung, in der Öffentlichkeit nicht mehr in Uniform aufzutreten. Als Grund für die schlechte öffentliche Meinung über das Militär wird der wegen Erdöls geführte Irak-Krieg und Massaker an dortigen Zivilisten angeführt.

Nun will die britische Regierung unter Gordon Brown ein Gesetz auf den Weg bringen, dass (ähnlich wie bei anderen Minderheiten) eine Diskriminierung von Uniformträgern unter Strafe stellen will. Das ist jetzt zwar kein IT-Thema im engeren Sinn, zeigt aber den Wertewandel unserer Gesellschaft sehr deutlich. Die Generation Supermario spaltet sich vom alten Empire ab, auch hierzulande.[fe]

Guardian