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Aber es gibt noch Hoffnung, denn seit Herbst 2007 gibt es zwei Plattformen, die erneut versuchen, Open-Source-Projekte mit Crowdfunding zu finanzieren: Cofundos aus Deutschland und MicroPledge aus Neuseeland arbeiten beide ähnlich. Bei beiden geht die Initiative für ein Projekt von der Anwenderseite aus. Und das geht so:
- Jemand wünscht sich ein bestimmtes Produkt oder eine Funktion und ist bereit, dafür einen bestimmten Betrag zu zahlen.
- Er veröffentlicht seinen Produktwunsch und sucht sich Gleichgesinnte, die ebenfalls Beträge zusagen.
- Sobald genug Geld zusammengekommen ist, wird jemand beauftragt, das Produkt zu erstellen.
Bei MicroPledge hat das schon 13 mal funktioniert. Allerdings wurden für die 13 Projekte nur 2000 Euro an die Entwickler ausgezahlt. Auf Cofundos wurden bisher 10 200 Euro für 105 Projekte ausgelobt. Von solchen Mini-Projekten kann kein Entwickler leben. Das erste größere Projekt auf Cofundos sollte eigentlich Ende April 2008 abgeschlossen sein: ein verbesserter PDF-Handler für das Layout-Programm Scribus. Bis zum 20.05.2008 war das Projekt aber noch nicht abgeschlossen.
Cofundos und MicroPledge wollen Open-Source-Projekte finanzieren. MicroPledge bietet neben dem Crowdfunding auch einen Treuhandservice an. ((Ins Bilde klicken für vollständige Ansicht.))






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