Nvidia kauft Raytracing-Startup

Allgemein

Sieht auch Nvidia die Zukunft des Grafikrenderings im Raytracing? Dafür spricht der Kauf des Unternehmens Rayscale.

Nvidia wird allerdings auf absehbare Zeit auf dem Boden traditioneller Rasterization-Grafik bleiben und denkt eher an ein Hybrid-Rendering, wie David Kirk von Nvidia kürzlich in einem Interview erklärte. Denn Raytracing eigne sich hervorragend für manche Effekte, sei aber langsam bei anderen. Rasterization sei rasend schnell, aber nicht das beste Mittel der Wahl für alle visuellen Effekte. Ein hybrider Renderer könne daher die jeweils beste Technik wählen, um bestmögliche Bilder schnell zu präsentieren. Und nicht umsonst verfahre man so auch bei aufwändigen Filmproduktionen.

Das erklärt den Hintergrund zur Übernahme von Rayscale, einem Startup, das von der University of Utah ausgegliedert wurde. Die Firma ist für ihr Produkt Lightnow for Autodesk Maya bekannt.

Bereits im Dezember 2007 übernahm Nvidia die 1986 in Berlin gegründete Firma Mental Images, deren Renderer Mental Ray in der Filmindustrie neben Renderman am häufigsten eingesetzt wird.

(bk)

PC Perspective

Rayscale

Inquirer: Nvidia holt sich Mental Images