Internet-Kriminalität nimmt zu

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Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 179 026 Straftaten im beziehungsweise mithilfe des Internets begangen. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2007 hervor.

Gegenüber dem Jahr 2006 nahm damit die Zahl der Straftaten im Internet um acht Prozent zu. Zumeist handelte es sich um Betrugsdelikte (72,6 Prozent) und dort vor allem um Warenbetrug (40,1 Prozent). Allerdings ging die Zahl der Warenbetrugsdelikte zurück, was man auf ein umfangreiches Verfahren im Jahr 2006 zurückführt. Dafür legten die Straftaten im Zusammenhang mit Urheberrechtsbestimmungen von 6,8 auf 11,9 Prozent zu und die Straftaten bei der Verbreitung pronografischer Schriften von 3,6 auf 5,6 Prozent. Der Anteil von Computerbetrusdelikten fiel auf 4,8 Prozent.

Eine leichte Zunahme gab es zwar beim Betrug mit gestohlenen Kreditkartendaten, dafür gab es deutlich weniger Betrugsfälle mit geklauten Debit-Karten ohne PIN. Das führt man auf die verstärkte Kontrolle von Ausweisen im Handel zurück und die Meldung gesperrter Karten über das System KUNO sowie die zentrale Sperrdatei für das elektronische Lastschriftverfahren. (dd)

Polizeiliche Kriminalstatistik 2007


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