Xbox-Live-Spieler dürfen keine “schwulen” Namen haben

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Er heißt Richard Gaywood und wählte das Gamertag RichardGaywood. Verboten! sagt Microsoft.

Der Brite heißt tatsächlich Richard Gaywood, und gay ist er wohl eher nicht. Gaywood heißt auch eine Ortschaft in Norfolk, so dass es in den lokalen Telefonbüchern seitenweise Gaywoods geben dürfte. Die Welt der Online-Spiele bei Xbox Live aber muss sauber bleiben und alle Spielernamen frei von unanständigen Silben wie “gay”.

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Eine Woche zuvor war das Gamertag “theGAYERgamer” aus dem Verkehr gezogen worden. Wie ein Leser von Kotaku berichtet, fiel sein Gamertag “buttpwner” der Säuberungsaktion zum Opfer. Er änderte es daraufhin in “tooshiepwner”, was ziemlich genau das gleiche heißt – und hofft, damit durchzukommen in dieser “ausgesprochen rassistischen und homophoben Spielergemeinde”.

Weitere Leser berichten von ähnlichen Eingriffen durch die harsche Xbox-Live-Moral. So darf auch das Wort “scum” nicht im Spielernamen enthalten sein, denn in diesem steckt wiederum die Buchstabenkombination “cum”.

(bk)

Kotaku