Nach Vodafone-Kauf: Arcor-Jobs in Gefahr?

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Die Stimmung beim deutschen Festnetzanbieter soll angespannt sein. Die Gewerkschaft fasste es in Worte: Furcht vor Stellenstreichungen in Arcor-Zentrale und Niederlassungen.

Nachdem Deutschlands zweitgrößter Netzanbieter Vodafone die Komplettübernahme seiner Festnetztochter Arcor vollbracht hat, bangen die dortigen 3.000 Beschäftigten nun um ihre Arbeitsplätze. Schließlich sollen die doppelt vorhandenen Abteilungen und Services beider Gesellschaften zusammengeführt werden. Die Mitarbeiter werden künftig für beide Produktpaletten zuständig sein. Ganze Niederlassungen und die Arcor-Zentrale in Eschborn könnten zur Disposition stehen. Ja, sogar der Markenname sei gefährdet.

“Es ist völlig offen, welche Aufgaben die Vodafone-Zentrale in Düsseldorf übernimmt und welche bei Arcor verbleiben,” merkt Siegfried Balduin von der IG Metall an. Er sitzt selber im Aufsichtsrat von Vodafone und Arcor und versucht nun, mit der Firmenleitung eine zeitlich befristete Arbeitsplatzgarantie auszuhandeln: “Das Unternehmen muss beweisen, dass es keine blutigen Schnitte gibt.” (rm)

Bild: Arcor

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