Will Thailand Internet-Cafés unter Aufsicht von Mönchen stellen?

Netzwerke

“Mönche und Megabytes” betitelt ein US-Webdienst seinen aktuellen Bericht aus Thailand.

Das thailändische Kultusministerium schlägt laut TGDaily vor, Internet Cafés in buddhistische Tempel zu versetzen, um die “Internet-Verwahrlosung” der Bevölkerung unter Kontrolle zu bringen.

Die “heilige” Art, die Gesetzlosigkeit der Internet-Cafés unter Kontrolle zu bringen, sei deren Versetzung in buddhistische Kloster. Die Mönche könnten ein Auge auf das werfen, was sich Kinder im Internet ansehen. Kuckt ein 12jähriger Pornos, könnten die Mönche ihm ordentlich den Hintern versohlen.

Das Kultusministerium erklärt, dass viele von den 24 000 offiziell angemeldeten Internet-Cafés Lasterhöhlen seien, hinter denen sich Drogengeschäfte, Spielhöllen und Prostitution verstecken könnten. Zudem hätten sich in den Cafés voriges Jahr die Meldungen sexueller Nötigung vervielfacht. Genauere Informationen aber felen noch.

Weil eine Vereinigung von 200 Internet-Cafés ihre eigenen Vorschläge zur Verbesserung der Kontrolle macht, wird es vermutlich ersteinmal bei einem Vorschlag des Ministeriums bleiben und noch nicht zum Gesetz werden.

TGDaily-Autor Humphrey Cheung fragt sich, wie die Mönche wohl reagieren würden, wenn man in ihren Tempeln World of Warcraft spielte. (mk)

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