Linux-Plattform fürs Auto

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Intel will die Kraft des Atom-Chips ins Auto bringen. Wind River Systems steuert den Open-Source-Code bei.

Die beiden Firmen stellen ihre Zusammenarbeit heute auf der Konferenz Telematics Detroit 2008 vor. Intel positioniert sich damit in Konkurrenz zu Chipherstellern, die sich in diesem Bereich bereits etabliert haben, darunter Freescale, NXP, Renesas und STMicroelectronics. Es geht um die Unterhaltungselektronik, die im Verbund mit Navigationssystemen ins Auto gelangt ist.

Wind River kündigte die Linux-Plattform für Infotainment, optimiert für Intels Atom-Prozessoren, für den August an. Mit integriert sollen – von unterschiedlichen Firmen beigesteuert – Spracherkennung, eine Sprache in Text umwandelnde Software, Bluetooth, Musikverwaltung, Networking und DVD-Wiedergabe sein. Die Software wird 3D-Bedienung unterstützen und auch mit Apples Ipods harmonieren.

Wind River zufolge wollen Firmen wie BMW, Bosch und Magneti Marelli diese Strategie einer Infotainment-Plattform unterstützen, die auf einem Standard-Linux basiert.

(bk)

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Telematics Detroit 2008