Neue Attacke führt zum Hardware-Tod

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Eine frische ausgebrütete Variante der Denial-of-Service-Attacke könne Systeme so derartig in die Knie zwingen, dass Teile des Systems ausgetauscht oder neu installiert werden müssen.

Die Gefahr des Hardware-Todes nennt sich nicht Axt-Mörder, sondern Permanent Denial-of-Service (PDOS). Wie das funktioniert, wolle ein Profi diese Woche auf der  EUSecWest-Konferenz in London vorführen. Die neue Variante sei im Gegensatz zur üblichen DDOS-Attacke nicht dazu gedacht, heimlich Malware in eine Website oder einen Online-Service einzuschmuggeln. PDOS kommt, um die Hardware zu töten.
“Es ist pure Destruktion. Es geht hier nicht um den finanziellen Gewinn des Angreifers”, erzählt Rich Smith, Kopf des HP Systems Security Lab. Es sei denn, der Bösewicht lasse sich von Dritten dafür bezahlen, dass er die teuren Systeme des Opfers schrotte. Übel: Ein PDOS-Angriff ist leichter und günstiger auszuführen, denn dafür müsse man nicht ein großes Botnet anmieten wie bei DDOS. (rm)

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