Handy-Absatz in den USA bricht ein

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In den USA ist der Handy-Absatz im ersten Quartal um 22 Prozent eingebrochen. Highend-Geräte verkaufen sich zwar nach wie vor gut – dramatisch Einbußen gab es aber bei Billig-Handys, was vor allem Motorola hart trifft.

Erstmals seit Jahren sinkt in den USA die Zahl der in einem Quartal verkauften Handys im Vergleich zum Vorjahr. Das meldet das Wall Street Journal unter Berufung auf Zahlen von Strategy Analytics und NPD Group. Den britischen Marktforschern von Strategy Analytics ging der Handy-Absatz um fünf Prozent zurück, der NPD Group zufolge sogar um 22 Prozent. Die Einbußen verursacht vor allem das Billig-Segment, wo die meisten Handys mit Prepaid-Tarifen genutzt werden. Bei hochwertigen Geräten mit Musik- und Videofunktionen sowie Tastatur für Mail und Chats ist nach wie vor ein Wachstum zu verzeichnen.

Das trifft insbesondere Motorola, das in den USA etwa die Hälfte seiner Handys verkauft und sich dort vor allem auf niedrigpreisige Geräte konzentriert. Der ohnehin angeschlagene Hersteller bleibt zwar mit 25 Prozent Marktanteil Marktführer, büßte aber 9 Prozentpunkte ein. Samsung und LG konnten ordentlich zulegen und rücken mit 22 beziehungsweise 21 Prozent dicht auf. (dd)

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