Details zur Bittorrent-Blockade von Comcast

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Der US-Provider blockiert das Filesharing-Protokoll nicht nur zu bestimmten Tageszeiten, um seine Netze vor Überlastung zu schützen, sondern dauerhaft, wie Untersuchungen des Max Planck Institutes zeigen.

Im vergangenen Jahr geriet der US-Provider Comcast in die Kritik, weil er das Filesharing-Protokoll Bittorrent ausbremste. Zunächst leugnete man dies und drohte sogar den eigenen Mitarbeitern mit Kündigung, sollten sie darüber sprechen. Später argumentierte man dann, man versuche nur, den Bittorrent-Traffic in den Spitzenzeiten einzubremsen, um die Überlastung der eigenen Netz zu verhindern. Das stimmt aber offenbar nicht, denn Untersuchungen des Max Planck Institutes zeigen, dass Bittorrent sowohl im Tagesverlauf als auch unabhängig von den Wochentagengleich gleich stark blockiert wird.

Die Forscher hatten eine kleine Software veröffentlich, die testet, ob Bittorrent-Traffic blockiert wird. Diese kam zwischen Mitte März und Mitte Mai bei etwa 8000 Nutzern zum Einsatz. Die Auswertung der Daten ergab, dass auch der US-Provider Cox und StarHub aus Singapure das P2P-Protokoll blockieren. (dd)

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