Videospiele zerstören japanische Kulturgüter

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Erst machen sie angeblich aus unschuldigen Kindern tollwütige Massenmörder, jetzt mähen sie auch noch eine Schneise in die nationale Kultur Japans.

OK, das mit dem Aggressionsmultiplikator Videogaming glauben wir schon lange nicht mehr. Aber nun erreichen uns aus Japan neue Zahlen, die eindeutig belegen, welche Gefahr von Videospielen wirklich ausgeht. Die etwa 4,4 Milliairden Euro schwere Arkadeindustrie jammert über zunehmende Verluste, da japanische Teenager Taschengeld und Freizeit vor der heimischen Konsole, vor allem der Nintendo Wii verbringen, statt brav in die Spielhallen zu pilgern und dort Münzgeld einzuwerfen.

Folgerichtig sind bis zu einem Viertel der Arkadehallen von der Schliessung bedroht. Was nun aus Japan werden soll, konnte bis zum Redaktionsschluss nicht ermittelt werden. [fe]

Reuters