Geheimplan: Fujitsu Siemens macht der Notebook-Grafik Beine

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Ein kleines Vögelchen zwitscherte uns zu, dass der deutsch-japanische Konzern in seinen Labors eine kleine Box baut, die Amilo-Notebooks künftig stets auf der Höhe der 3D-Grafikentwicklung hält.

inq_fujitsuexterngrafik.jpgDie Kombi aus kompakten, leichten 13-Zoll-Amilo-Notebooks und aktueller 3D-Grafikkarte (basierend auf ATI XGP-Technologie) soll endlich den Spagat zwischen ultraleichter Business-Reisemaschine und Freizeit-Daddel-Gerät schaffen. Wird der flache “Amilo Graphic Booster” im flotten Apple-Style ans Notebook gesteckt, verabschiedet sich der integrierte Grafikchip des Rechners und die externe 3D-Beschleunigung setzt angeblich in voller Busbreite ein. Fujitsu Siemens verspricht in internen Dokumenten rund 470 Prozent mehr Grafik-Performance als im Normalbetrieb. Für Spieler leichter erfassbar: Bis zu 8.000 Pünktchen im 3DMark06 soll der Booster anfangs schaffen. Anfangs? Ja genau, die Box werde updatefähig gestaltet, so dass man später bei Halo 2010 oder GTA V nicht in die Röhre schauen muss.
Wahrscheinlich verfügt der Booster auch über eine eigene Stromversorgung, um a) für genügend Kühlung zu sorgen und b) nicht die Akkus des Notebooks zu belasten. Über seine Schnittstellen (DVI-I, HDMI) versorge die Box bis zu drei externe Bildschirme gleichzeitig. Und das Beste: Es ist kein diffuser Zukunftsplan der Ingenieure, sondern soll bereits fertig sein und womöglich noch in diesem Monat offiziell vorgestellt werden. Was wir leider nicht herausfinden konnten ist die Preisvorstellung von Fujitsu Siemens. (rm)

Quelle: Eigenrecherche/Insider