Wie fabless will AMD werden?

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Noch immer verrät der Chiphersteller nicht, was die Asset-Light-Strategie wirklich bedeutet. Neue Signale kamen von AMDs Global Channel Summit in Dresden.

Nur eins sind diese Signale nicht: eindeutig. AMD forciert zunehmend die Fertigung beim Auftragshersteller TSMC. Die Firma scheint aber noch immer an der eigenen Herstellung in Dresden zu hängen, was allein schon der dreitägige Channel Summit in Dresden zu bestätigen scheint. Und noch im März erklärte AMD gegenüber lokalen Medien, man sei optimistisch, das neue Werk in Saratoga County für 3,2 Milliarden $ bauen zu können.

Kryptische Signale gehen auch vom organisatorischen Umbau bei AMD aus. Wurde die neue Organisation für Central Engineering innerhalb von AMD geschaffen, um eine AMD-Zukunft mit weniger eigener Herstellung vorzubereiten?

Die letzten Äußerungen von CEO Hector Ruiz lassen sich dahingehend interpretieren, dass AMD nach einer leichteren Form von Asset-Light-Strategie sucht. Das könnte heißen, sich nicht komplett von allen Werken zu verabschieden, sondern nur von solchen Bereichen, die für die strategischen Ziele nicht unbedingt erforderlich sind.

(bk)

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