Die sieben PC-Kategorien, wie Intel sie sehen möchte

Allgemein

In der aktuellen Roadmap unterteilt Intel die Computersysteme in sieben Kategorien. Und nennt die Preise dafür.

Es geht von Atom-Boxen unter 245 $ bis zu feuerspeienden Quads für über 1200 $. Und das ist die Aufstellung für die zweite Hälfte des Jahres 2008:

Es fängt natürlich ganz unten an mit der Atom-Palette bis zu 249 $, und das ist ein “einfaches Gerät für das Websurfen”. Als CPU ist ein Atom 230 (1,60 GHz) vorgesehen im Tandem mit dem passenden Chipset 945 GC, 512 MB RAM sowie einer Festplatte mit 80 GB. Als Betriebssysteme eignen sich XP und Linux, Vista muss draußen bleiben.

Es folgt die Celeron-Kategorie für 350 – 450 $. Sie darf ein oder zwei Kerne haben, und der typische Prozessor ist ein E1400 auf einem G31, angereichert mit 1 GB Arbeitsspeicher und einer Festplatte mit 160 GB. Ausgerechnet Vista soll hier das einzige Betriebssystem der Wahl sein. Was bei dieser Hardware auf einem Kuhhandel mit MS beruhen dürfte, da G31 nicht einmal für den “Premium”-Status reicht.

100 $ mehr führen in die Dual-Core-Kategorie mit einem E2220 und 2 GB Speicher.

In der Spanne von 600 – 700 $ wird es “hochauflösend”. Das wird vor allem durch G45 als Option erreicht, obwohl zumeist G43 verbaut werden dürfte. Als Prozessor kommt ein E7300 (2,66/1066/3 MB) in Frage.

Für 800 – 1000 $ soll schon Freude bei Enthusiasten aufkommen mit einem E8400 (3.0/1333/6 MB) in Kombination mit einem Chipset G45 oder P45. P45 mit einer eigenständigen Grafikkarte dürfte hier zweifellos die bessere Wahl sein. Mit inbegriffen im noch dreistelligen Preis sind 2 GB RAM und eine Festplatte mit 500 GB.

Wer unbedingt einen vierstelligen Betrag anlegen und 200 Euro drauflegen will, bekommt dafür einen Q9400 (2,66/1333/6 MB). Alles andere bleibt gleich. Bringen soll es “außergewöhnliche Quad-Core-Leistung für visuell intensives Gaming und Medienproduktion”.

In der Kategorie über 1200 $ verschwindet die Option der integrierten GPU. Es gibt einen Q9550 (2,83/1333/12 MB) in Kombination mit einem X48-Chipsatz. Intel empfiehlt dazu 3 GB RAM und eine Platte mit 640 GB.

Insgesamt macht Intels Aufgliederung für das zweite Halbjahr 2008 durchaus Sinn, deckt jedenfalls die meisten Anwendungszwecke ab. Einfach nur ärgerlich ist, dass Intel nur in der untersten Kategorie Linux erwähnt. Wer sich Vista ersparen möchte, darf also bei allen anderen Kategorien 100 $ abziehen.

(von Charlie Demerjian/bk)

The Inquirer UK