Sony macht mehr Umsatz und Gewinn

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Sony hat das Ende März abgeschlossene Geschäftsjahr mit einem Umsatz- und Gewinnanstieg beendet. Und dies, obwohl man für das letzte Quartal einen oprativen Verlust ausweisen musste.

Im ersten Quartal 2008 verzeichnete Sony einen Umsatzrückgang um 6,5 Prozent auf 1952,8 Milliarden Yen. Der operative Verlust betrug 4,7 Milliarden Yen und war damit deutlich niedriger als im Vorjahresquartal, als man bei der PS3 noch kräftige draufzahlte und 113,4 Milliarden Yen Verlust ausweisen musste. So sind denn auch die Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr 2007, das Ende März endete, ordentlich: der Umsatz kletterte um 6,9 Prozent auf 8871,4 Milliarden Yen, der operative Gewinn auf 374,5 (plus 421,9 Prozent) und der Nettogewinn auf 369,4 Milliarden Yen (plus 192,4 Prozent).

Den Löwenanteil trägt nach wie vor die Elektroniksparte bei, deren operativer Gewinn von 160,5 auf 356 Milliarden Yen anschwoll. Der Games-Bereich konnte seinen operativen Verlust zudem deutlich verringern – von 232,3 auf 124,5 Milliarden Yen, was man vor allen den geringeren Produktionskosten bei der PS3 verdankt und dem gut laufenden Spieleverkauf. Auch das Geschäft mit Digitalkameras lief gut, ganz im Gegensatz zum Geschäftsbereich Financial Services, der kräftig einbüßte.

Erfreuliches gibt es dagegen von Sony BMG zu vermelden, das trotz gesunkenem Umsatz den operativen Gewinn um 90 Prozent auf 257 Millionen Dollar steigerte. Das Handy-Joint-Venture Sony Ericsson bescherte Sony eine operativen Gewinn von 1,45 Milliarden Euro, und damit etwas weniger als vor einem Jahr (minus 7 Prozent). (dd)

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