Mozilla will User ausspionieren

BrowserWorkspace

Der Browserhersteller hat ein neues Projekt angekündigt. Dabei soll das Verhalten von allen Firefox-Nutzern in einem großen Datenpool gespeichert werden.

Diesen Dienstag berichtete das Blog TechCrunch erstmals von einem neuartigen Mozilla-Projekt mit dem Namen “Data”. Ziel ist es Nutzerverhalten zu überwachen und dieses öffentlich verfügbar zu machen. Der Mozilla-Chef John Lilly hat jetzt erstmals Details zu dem Vorhaben veröffentlicht. Demnach eignet sich Data “sowohl für die sozialen als auch für die kapitalistischen Typen”, so der Mozilla-CEO in einem Blog-Beitrag.

Durch die Analysen des Webverhaltens der Firefox-Nutzer erhofft sich Mozilla eine bessere Kontrolle. Vor allem aber sollen dadurch neue Erkenntnisse gewonnen werden, um den freien Browser zu optimieren. Bisher konnte das Unternehmen nur sehr wenige Nutzerdaten sammeln – diese wurden meist zum Verteilen von Updates hergenommen und enthielten wenig sagende Informationen wie die Marktanteile des Browsers oder die internationale Verteilung der Downloads.

Der Datenpool soll allen Interessenten zur Verfügung stehen. Noch befindet sich das Projekt laut Hersteller allerdings noch in einem sehr frühen Stadium. (mr)

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