Handel mit VoIP-Daten nimmt zu

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Der VoIP-Hardware-Hersteller Newport Networks warnt, dass geknackte Accounts für Internet-Telefonie schon zu höheren Preisen gehandelt werden als Kreditkartendaten.

Die Aussicht auf das Gratis-Telefonieren mit anderer Leute Daten hat angeblich für das Entstehen eines florierenden Schwarzmarkts gesorgt: User-Namen und Passwörter für VoIP-Accounts gehen für durchschnittlich 17 Dollar über die virtuelle Theke, während Kreditkarteninformationen schon für 12 Dollar zu haben sind.

Ein Massenphänomen ist das zwar nach Einschätzung der Analysten von Jupiter Research noch nicht, aber mit dem wachsendem Markt dürfte auch die Zahl der Identitätsdiebe steigen, zumal der unerlaubte Zugriff  zumindest dort, wo Privat-User ihre Daten senden, nicht allzu schwierig zu bewerkstelligen ist.

90% der Anbieter verfügen laut Newport Networks nicht über einen sichern VoIP-Service; ändern ließe sich das mit einer Zusatzinvestition von  drei bis vier Euro je User. [gk]

BBC News