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TESTS

HP Compaq 6510b
Der Datenpanzer im 14,1-Zoll-Format

Das Compaq 6510b von Hewlett-Packard wirkt auf den ersten Blick stabil wie ein Geländewagen. Wir haben dem Business-Notebook unter die Haube geschaut.

von Maxim Roubintchik 0

Klobig aber stabil

HP Compaq 6510b

Fast schon klobig mutet das HP 6510b auf den ersten Blick an. Eingebettet in seiner schwarzen Schale wirkt es erdrückend. Zugegeben, an einem Schönheitswettbewerb könnte das Hewlett-Packard-Notebook nicht teilnehmen, doch es erfüllt sehr wohl seinen Zweck. Das 14,1-Zoll-Business-Notebook wirkt nicht nur stabil – es ist stabil. Es verleiht seinem Besitzer einen gewissen Grad an Sicherheit. Wie sicher es wirklich ist und vor allem was es leistet, das sollten unsere Tests zeigen.

Das Wichtigste zuerst: Die Leistung. Wir haben das Business-Notebook durch eine Ansammlung von Benchmarks und anderen Leistungsmessungen gejagt. Das wichtigste Leistungskriterium ist und bleibt der Prozessor. Dieser bringt im PCMark2005 6044 Punkte und damit etwas weniger als das kürzlich getestete Toshiba Tecra M9 – trotz gleichem Prozessor. Wie auch beim T9 setzt HP einen Core 2 Duo T7700 mit 2,4 GHz Takt, 800 MHz FSB und 4 MByte L2-Cache ein. Auch die Speicherleistung ist geringer als beim Toshiba-Modell. Selbst der Festplattendurchsatz ist nur Mittelmaß. Mit einer durchschnittlichen Übertragungsrate von 35,8 MB/s ist das HP-Gerät nichts Besonderes, aber auch nicht wirklich schlecht. Unbefriedigend ist hingegen die WLAN-Leistung: In NetIO liefert das 6510b nur 1369 KByte/s. Im Vergleich zum M9, welches 6583 KByte/s bringt ist dieser Durchsatz sehr gering. Auch wenn HP keinen 802.11-DraftN-Empfänger verbaut. Sogar mit dem g-Standard sollten über 2300 KByte/s machbar sein. Dafür hängt das 6510b seinen Toshiba-Konkurrenten in Punkto DVD-Laufwerksleistung ab: Der Testdatenträger mit etwa 4GByte Volumen ist in 15:24 Minuten gebrannt und in 9:28 auf die Festplatte kopiert – freilich keine Spitzenwerte, aber deutlich besser als beim M9.

Als nächstes haben wir uns die die Ergonomie angesehen. Untersucht werden wieder Touchpad, Tastatur und Handauflage. Im PC-Professionell-Touchpad-Benchmark vermag das HP-Gerät nicht zu überzeugen. Zwar ist die Navigation mit dem Touchpad recht flüssig und auch das vertikale Scrollverhalten ist gut, doch das Fehlen einer horizontalen Scroll-Funktion zieht die Wertung deutlich nach unten. Auch hat das Touchpad den einen oder anderen Aussetzer, was auf Dauer durchaus nervig wird. Als nächstes haben wir einen Blick auf den Tastatur-Anschlag geworfen: Die Tasten sind sehr flach und der Druckpunkt hart und kurz. Flüssiges Blindschreiben wird somit schwierig, da allein das Streifen einer Taste genügt um diese zu betätigen. Auch die Handauflage ist ein Kritikpunkt. Diese fühlt sich zwar geschmeidig an, ist aber zu kurz und kantig. Vor allem Nutzer mit größeren Händen werden sich ärgern, da die Kanten des Notebooks nach längerer Nutzung in die Unterarme schneiden. Einen Navigations-Stick hat das 6510b nicht. Alles in Allem überzeugt das Notebook ergonomisch nicht und wird dementsprechend mit Ausreichend in diesem Bereich benotet.

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Der Datenpanzer im 14,1-Zoll-Format

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