Microsoft weigert sich mal wieder: Geld? Welches Geld?

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Wie ein störrische Kind benimmt sich der Softwarekonzern gegenüber den EU-Behörden. Statt das längst fällige Bußgeld von 899 Millionen Euro zu zahlen, versucht man wieder juristische Winkelzüge.

“Microsoft hat heute beim EU-Gericht Erster Instanz einen Antrag auf Annullierung des Beschlusses der Europäischen Kommission vom 27. Februar gestellt”, teilte gestern noch eine Pressemitteilung mit. Die Chancen für einen Erfolg dieser juristischen Trickserei dürfte gering sein, zumal die EU in der Vergangenheit mit störrischen Großunternehmen kaum Milde walten ließ.
Seit 2004 hat die Kommission Microsoft insgesamt schon mit Geldbußen in Höhe von 1,68 Milliarden Euro belegt. Geld gesehen hat die Brüsseler Kasse bislang kaum. (rm)

Reuters