Microsoft: One Handy per child?

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Microsoft hat eine neue Initiative gestartet, die Mobiltelefone für die Dritte Welt anbieten will.

Mirosofts Unlimited Potential Group” soll Produkte für Entwicklungsländer produzieren.- Ihr neuer Boss ist Mirosoft-Oberstratege Craig Mundie, der bereits für die Einfühung der Donsumer-Division und für Windows CE sowie Windows Mobile verantwortlich war.

Seine bisherige Geschichte bei Microsoft deutet auch schon daraufhin, dass das neue Projekt, das an die OLPC-Initiative erinnert, mehr auf Nicht-PC-Alternativen abzielt. Microsoft hat bereits ein seit Jahren auf Eis liegendes Pojekt “Fone+”, das von dieser Abteilung nun offenbar wieder ins Leben gerufen und ausgebaut wird – nachdem durch OLPC und Classmate die Aufmerksamkeit wieder auf der Dritten Welt und Zukunftsmärkten liegt.

Microsofts Chefstratege Mundie erklärte nun auf der Veranstaltung “Government Leaders Forum Asia” in Indonesien: “Alle Telefone entwickeln sich von dummen zu intelligenten Geräten, und das wird für uns ein Zugpferd, um Internet-Zugang und einige weitere Technologien zur ländlichen Bevölkerung zu bringen”. Soll heißen: Es geht um Mobiltlefone für jedermann. Und so erklärte Mundie dann auch, dass Handys weit mehr könnten als nur Gespräche führen. “Im Grunde können Sie damit online gehen und mit dem Rest der Welt verbunden sein. Aber viel billiger als mit einem ganzen PC!”

Während die OLPCs bereits große Fortschritte machen, will Mundie mit seiner Dritte-Welt-Abteilung noch weiter forschen, welche Geräte für den Markt noch in Frage kommen – und “das könnten sowohl kleiner gebaute PCs als auch hochgefahrene Mobiltelefone sein”, sagt Mundie. (mk)

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